Vorteile

Was sind die Vorteile des SRS-Leitfadens für Zuwendungsempfänger?

Der SRS erfasst systematisch alle relevanten Organisations- und Finanzinformationen und eignet sich daher als Format sowohl für ihren externen Jahresbericht, als auch für das organisationsinterne Berichtswesen.

Der SRS-Leitfaden dient als Kommunikationsinstrument, wie Wirkung „gedacht“ und über Wirkung gesprochen wird. Die einheitliche Sprache und leicht nachvollziehbare Systematik im SRS-Leitfaden bietet Organisationen eine Struktur für die Beschreibung Ihrer Wirkung (Teil B, 2. Kapitel): Beginnend mit dem gesellschaftlichen Problem, in der Sie die gesellschaftliche Ausgangslage, das Ausmaß sowie die Ursachen und Folgen des Problems beschreiben, gehen Sie im Anschluss auf die grundsätzliche Wirkungslogik (Wirkungskette) Ihres Lösungsansatzes ein. Zusätzlich als Vorlage für Ihren Jahresbericht ist der SRS-Leitfaden demnach auch als Vorlage für eine grundsätzliche Denk- und Kommunikationsstruktur für Ihre Wirkung anwendbar.

Mit dem SRS-Leitfaden können Sie Ihre Wirkung klarer gegenüber Unterstützern nachweisen und überzeugender für Fördermittel werben. Im Vergleich zu konkurrierenden Organisationen können Sie mit dem SRS-Leitfaden einen Vorteil bei Finanzierern haben, da ein Bericht nach SRS viele Fragen möglicher Förderer proaktiv beantwortet.

Die genaue Dokumentation der Wirkungskette hilft Ihnen auch bei der internen Steuerung und dabei, Ihre vorhandenen Ressourcen für die höchstmögliche Wirkung einzusetzen. Da Sie bei der Anwendung des SRS viele Fragen zu Ihrer Wirkung überdenken, erlangen Sie auf diesem Wege ein tiefes Verständnis für die Wirkungszusammenhänge und können somit Ihre Mitarbeiter und Ihre finanziellen Ressourcen optimal einsetzen.

Durch den SRS-Leitfaden wird Ihre Berichterstattung einheitlich. Sie können Ihre Dokumentation über verschiedene Jahre hinweg vergleichen und haben deutlich weniger Aufwand, wenn Sie sich bei verschiedenen Förderorganisationen bewerben oder an sie berichten. Schon im zweiten Jahr der Anwendung sinkt der Berichtsaufwand für Sie deutlich. Immer mehr Stiftungen, Investoren, Social Entrepreneurs und gemeinnützige Organisationen verwenden den SRS oder sind dabei, ihn einzuführen. Der SRS-Leitfaden ist eine effektive Grundlage für eine transparente Darstellung nach außen.

Was sind die Vorteile des SRS-Leitfadens für Zuwendungsgeber?

Social Entrepreneurs, Non-Profit-Organisationen und andere Organisationen mit sozialem Geschäftszweck – wie zum Beispiel Social Businesses – berichten regelmäßig über ihre Arbeit. Bisher hat sich für diese Berichte kein einheitlicher Rahmen etabliert. Für Finanzierer ist es auf Basis der hohen Heterogenität der Berichte schwierig, die Organisationen und Projekte zu identifizieren, die ihren Präferenzen am besten entsprechen. Mittel werden daher oft nicht dort eingesetzt, wo sie die größte Wirkung erzielen könnten. Der SRS-Leitfaden bietet auf Grund seiner einheitlichen Struktur eine Antwort auf die Frage, welche Informationen Zuwendungsgeber von den Mittelempfängern nachfragen müssen, um deren Wirkungspotenzial und deren Wirksamkeit zu beurteilen. Der SRS-Leitfaden bietet damit eine geeignete Wissensgrundlage, um Mittel wirkungsorientiert zu vergeben.

Zuwendungsgeber berichten über ihre Erfolge, an die Öffentlichkeit, Spender, Vorgesetzte, oder z.B. den Stifter. Auch die interne wie externe Berichterstattung der Zuwendungsgeber beschränkt sich allzu oft auf Finanzen, Gremienstrukturen und Tätigkeiten. Die bei der Zielgruppe und der Gesellschaft erreichte Veränderung (Wirkung) und damit ihre aggregierte Wirkung wird häufig ausgespart. Der SRS-Leitfaden kann in das bestehende Berichtswesen der Zuwendungsgeber implementiert und in bestehende Qualitätsstandards integriert werden.

Zuwendungsgeber setzen in der Regel auf ein schriftliches Antragswesen, um die Organisationen mit sozialem Geschäftszweck zu identifizieren, die zu ihrem Förderzweck passen. Wirkungsorientierung im Antragswesen würde bedeuten, dass Zuwendungsgeber somit im ersten Schritt die Auswahl von Projekten mit besonders großem Wirkungspotenzial identifizieren.

Es bietet sich an, das Antragswesen mit dem Berichtswesen zu verknüpfen. Organisationen, die sich um Zuwendungen bewerben, bewerben sich mittels des SRS und berichten in ihren Zwischen- und Abschlussberichten nach dem SRS-Leitfaden. Der SRS kann demnach zu einer signifikanten Reduktion des Arbeitsaufwands in der Antragstellung führen.

Im Antragswesen werden systematisch die Wirkungslogik und die geplanten Wirkungsziele des Förderprojekts abgefragt. In den Zwischen- und Abschlussberichten der Förderprojekte werden die tatsächlich erreichten Wirkungen sowie wichtige Lernerfahrungen und Plananpassungen während der Projektumsetzung dargestellt. Zuwendungsgeber können somit leichter die erreichten Wirkungen anhand der übergeordneten Zielsetzung bewerten.

Die genaue Dokumentation der aggregierten Wirkungskette (bedingt durch die Wirkungsketten der geförderten Projekte) hilft den Zuwendungsgebern auch bei der internen Steuerung und dabei, vorhandene Ressourcen für die höchstmögliche Wirkung einzusetzen. Bei der Anwendung des SRS-Leitfadens kann ein tieferes Verständnis für die Wirkungszusammenhänge der geförderten Projekte und damit über der eigenen Wirkung erlangt werden. Mitarbeiter können Ihre finanziellen Ressourcen optimal einsetzen.

Social Reporting Standard | Wirkungsorientierte Berichterstattung für soziale Organisationen